Presse und Erfolgsnachrichten

 

AG Wäsemlesfest:

 

    

Zum Wäsemlesfest 2018; ähnlich in der "Zwiebel" (B. Hägele):


"Wer nicht da war, hat´s verpasst!


„Das ist ja ein richtig nettes Fest!“ meinten einige alteingesessene Oberesslinger, die das Wäsemlesfest zum ersten Mal besuchten. Am letzten Samstag in den Sommerferien feierten große und kleine Gäste ein fröhliches Fest mit Musik, leckerem Essen und vielen Spielangeboten für die Kinder. Fast sollte man meinen, das Herzstück des Festes sei der Kinderflohmarkt: von allen Seiten strömen schon lang vor dem eigentlichen Festbeginn die Anbieter und die Kunden zu den Ständen mit Spielsachen und Kleidungsstücken in der Kegelstrasse. Dann geht es gleich weiter, der Musikverein Zell-Oberesslingen spielt zum Fassanstich, der Radclub Oberesslingen und der Musikverein bieten Bratwurst mit Sekt oder Maultaschen mit Spezi, da kommt doch jeder auf seine Kosten. Kaffee und Kuchen oder Waffeln von Schule und Kindergarten gibt es auch noch. So ist der Tag schnell verplaudert, die Nachbarschaft trifft sich. Und der Abend klingt aus mit Live-Musik im Zelt und - überraschenderweise einer Diskoeinlage aus der Garage der Wäsemlesjugend. Das Wetter hätte nicht besser sein können an diesem heiteren Spätsommertag. Der Bürgerausschuss bedankt sich bei allen, die mitgemacht haben und bei den Sponsoren, die helfen, das Fest zu finanzieren. Und natürlich bei allen Gästen! Gerne wieder im nächsten Jahr! Das meinten die neuen Gäste auch, und sie wollen sogar noch andere mitbringen."

 

Wäsemlesfest 2018: Eindrücke




Eröffnungsrede der Ersten Vorsitzenden des Bürgerausschusses, Heike Horlacher:


  

"Liebe Oberesslingerinnen und Oberesslinger,

Liebe Wäsemlesfestbesucher,

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Zieger,

Sehr geehrte Damen und Herren aus Gemeinderat und den Fraktionen,

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ein herzliches Willkommen zum diesjährigen Wäsemlesfest. Im Namen aller, die auch in diesem Jahr zum Gelingen des Wäsemlesfestes beitragen, möchte ich Sie heute und hier ganz herzlich willkommen heißen.

So, und hier endet auch schon der Teil meiner Eröffnungsrede, wie sie bis heute Nacht geschrieben war. Als ich nämlich, nach erfolgreichem Zeltaufbau gestern Abend irgendwann im Bett lag – es war eigentlich ja schon heute – und in Gedanken meine Rede durchgegangen bin, da hatte ich plötzlich das Gefühl – das passt so gar nicht.

Hatte ich doch beim Abendessen auf unserem Zitatekalender für diese Woche den Spruch von Teresa von Avila gelesen: „Stört dich ein Fehler eines anderen, so übe an dir selbst das entgegengesetzte Gute“.  Wie immer wollte ich mir nämlich die Gelegenheit nicht entgehen lassen und den versammelten Vertretern aus der Kommunalpolitik einen Abriss dessen geben, was hier im Stadtteil so alles im Argen liegt.

Aber dann durfte ich im Laufe der Woche lernen, wie das ist, wenn man von vielen Seiten nur Kritik, Gemaule und Gemecker bekommt. Dabei finde ich hat alles, naja, das meiste doch bisher super geklappt. Ein „gut gemacht“ wäre echt auch mal schön gewesen.

Und genau deshalb habe ich mir überlegt, sag ich doch jetzt mal alles das, was hier im Stadtteil im letzten Jahr super gut gelaufen ist. Loben heißt die Devise, nicht motzen.

Naja, und dann hab ich mal überlegt. Und überlegt. Und überlegt. Gut, es war schon spät und ich ein bisschen müde. Na, dann ist mir zum Beispiel die gelungene Renaturierung des Hainbachs eingefallen. Ist echt schön geworden, da am Ende der Georg-Deuschle-Straße.

Ach ja, und unser Pflegeheim. Seit einem Jahr eingeweiht und nun voll besetzt, hat es seinen Platz im Stadtteil gefunden und gerade auch das Café erfreut sich großer Beliebtheit. Und viele ehrenamtlich Aktive haben sich auch gefunden. Das ist doch super toll.

Ähm, ja vielleicht noch der neue Blitzer in der Schorndorfer Straße, aber ist der überhaupt in Betrieb? Warum steht der da, egal, die Autos bremsen schon mal, Ziel erreicht. Auch super.

Na, und vielleicht …  Dann wurde es schon ziemlich dünn. Mir ist echt nichts mehr eingefallen. Lage es an der späten Stunde? Vielleicht weil loben so viel schwerer ist als kritisieren?!

Gut, würde man, nur rein hypothetisch, sich am Stilmittel der Ironie vergreifen, dann, ja dann könnte ich …. Vielleicht noch die magischen Kräfte unserer Verwaltung mit ins Spiel bringen. Genial, was die so alles können. Die haben doch glatt im Frühjahr einen ganzen Radweg sozusagen über Nacht verschwinden lassen. Sensationell. Ob an dem Zauberspruch für die Lösung der Radwegsituation in der Breslauer Straße wohl schon gebrütet wird? Oder gibt es gar was ganz Großes für die ganze Stadt? Das wäre doch super.

Und ob man wohl mit denselben magischen Kräften aus einem Zentralfriedhof einen Zentralen Omnibusbahnhof in Oberesslingen zaubert MIT einer integrierten Lösung des kompletten Oberesslinger Verkehrsproblems – nein was sag ich – nicht nur für OE sondern am besten gleich für die ganze Stadt? Hervorragend, das würde ich in meiner Eröffnungsrede im nächsten Jahr natürlich selbstverständlich hervorheben und äußerst lobend erwähnen. Dann wären Lärm und Gestank in unserem Stadtteil auch endlich mal auf ein erträgliches Maß reduziert – sozusagen Geschichte mitten in Oberesslingen.

Und fände sich dann in dem Zaubertopf noch ein Mittel welches für bessere Kommunikation sorgen würde, dann wäre ich voll des Lobes.

Aber so, bleibt mir jetzt – ohne Ironie aber im vollen Brustton der Überzeugung zu sagen – vielen Dank an all diejenigen, die zum Gelingen dieses Festes beitragen. Und da meine ich alle Helferinnen und Helfer aus dem Bürgerausschuss, den Vereinen und aus der Verwaltung. Die waren nämlich sehr wohl fleißig diese Woche, haben hier den Bach geputzt, das Grünzeug geschnitten, den Platz gesäubert, die Straßenbeleuchtung wieder in Gang gebracht und versucht die Kanalisation wieder flott zu machen.

Ein herzliches Dankeschön auch an unsere diesjährigen Sponsoren, verewigt auf der Sponsorenwand, die Sie hier im Festzelt sehen.

Um jetzt aber nicht völlig von meiner eigentlichen Rede abzuweichen, möchte ich Ihnen noch kurz einen Überblick über den heutigen Tagesablauf verschaffen.

Für das leibliche Wohl und die durstigen Kehlen sind in diesem Jahr wieder der
RC Oberesslingen und der MV Zell-Oberesslingen zuständig. Mit Kaffee und Kuchen versorgt sie die Kita Gartenstadthaus und mit Waffeln der Förderverein der Lerchenäckerschule.

Sollte es Ihnen nach dem Platzkonzert des Musikvereins und mit gestilltem Hunger und Durst ein wenig nach Bewegung sein, dürfen Sie gerne noch am Bouleturnier im Diakonissengarten teilnehmen. Start ist um 13.00 Uhr, die Siegerehrung wird gegen 17.00 Uhr hier im Festzelt stattfinden.

Der Kinderflohmarkt ist ja bereits in vollem Gange. Die jungen Verkäuferinnen und Verkäufer freuen sich riesig, wenn Sie vorbei bummeln und noch das eine oder andere Geschäft tätigen.

Probieren Sie einen Apfel beim Obst-u. Gartenbauverein, oder einen Honig bei den Imkern.

Für die jungen Festbesucher gibt es dieses Jahr wieder viel Spiel und Spaß. Der CVJM, das Jugendhaus Nexus, eine Kooperation der Schulsozialarbeit aus mehreren Oberesslinger Schulen sowie die Erziehungshilfestelle haben sich viele spannende Aktionen überlegt. Auch das Spielmobil macht dieses Jahr Station bei uns. Diese Angebote finden Sie dieses Jahr mal wieder hier unten bei uns in der Kegelstraße.

Am Abend wird dann noch das Trio Delight für Abwechslung und Stimmung im Festzelt sorgen.

Soweit zum Ablauf des heutigen Tages.

Jetzt bleibt mir eigentlich nur noch, uns allen ein schönes und harmonisches Wäsemlesfest 2018 zu wünschen. Ich freue mich auf nette Begegnungen, gute Gespräche und einen schönen Tag hier auf dem Wäsemle. Vielen Dank."